+49 (0) 30 2060 6820 (werktags 8-12 & 13-17 Uhr)

Ein Anruf. Eine Kurznachricht an den Support, über unser Programm. Es wäre doch schön, wenn trecker.com noch eine Funktion mehr hat. Aber passiert denn wirklich etwas, wenn ich mir jetzt schon die Mühe mache das vorzuschlagen? Viele Firmen fragen doch nur nach Feedback, um es dann glorreich zu ignorieren. Ob das bei uns auch so ist?

Um dieser Frage jetzt mal nachzugehen gibt es einen Reisebericht einer Produktanfrage, von der ersten Erwähnung bis hin zur Implementierung.

Alle Nachrichten, die uns erreichen, gehen zuerst bei unseren Kundenbetreuern ein. Soweit so gut, das können sie noch beobachten, aber danach? Nach jedem Gespräch am Telefon, oder Chatverlauf in schriftlicher Form, werden angebrachte Wünsche dokumentiert.

Angenommen in dem Gespräch wird nach einem neuen Bereich in der Übersicht verlangt, der im Startbildschirm unserer Desktopansicht zu sehen ist: Dann ist der erste Schritt in diesem Prozess das Schreiben eines “Tickets”.

Die Anfrage wird also inklusive Begründung festgehalten und an die nächste Abteilung geschickt. Unsere Produktmanager sind dann die Ersten, die diese Nachricht zu Gesicht bekommen.

Sie lesen sich das Ticket durch und beantworten Fragen wie:

Wie vielen Kunden erleichtert diese Funktion das Leben,

wie anspruchsvoll ist die Änderung des Programms,

sowie vieles mehr und nehmen es mit in das nächste Treffen unserer Technikabteilung. Einmal vorgestellt wird überprüft, wie schwerwiegend die Implementierung der Funktion wäre, also, was dafür an welcher Stelle verändert bzw ergänzt werden muss und wie lange eine solche Veränderung dauern würde.

copyright: pexels.com

Bei trecker.com arbeiten wir in einem zwei-Wochen-Rhythmus.

Die Aufgaben werden also so geplant, dass innerhalb von 2 Wochen Ergebnisse, oder Fortschritte gezeigt werden können. Das heißt aber auch, dass nur eine bestimmte Anzahl an Aufgaben in einen zweiwöchigen, Entwicklungszyklus”, -Bei uns “Sprint” genannt- gelegt werden können.

Daher wird alles nach Prioritäten sortiert und in die Aufgabenplanung eingebaut. Je öfter die Funktion angefragt wird, desto höher steigt es in der Priorität. Schließlich bauen unsere Produktmanager es in den Sprint ein, sobald es Platz findet.

Danach wird es bearbeitet, bis die Nachricht aus der IT kommt: Die Funktion ist fertig, gebt den Kunden bescheid!” Allerdings kann genau dieser Weg manchmal etwas länger dauern. Woran genau kann das liegen?

Zuerst ist die oberste Priorität natürlich das Funktionieren des bestehenden Angebots. Daher haben eingeschlichene Fehler prinzipiell Vorrang vor allem anderen. Sollte also ein Fehler entdeckt werden, entweder intern, oder durch einen freundlichen Hinweis,von jemandem der damit arbeitet, so wird auch diese Meldung per Ticket in den Bearbeitungskreislauf mit aufgenommen.

Desweiteren gibt es viele verschiedene Wünsche, die von vielen verschiedenen Kunden vorgeschlagen werden. Manch Anfrage ist dabei sehr speziell und nur für einen Bruchteil der Benutzer interessant. Wir stehen dann einem Dilemma gegenüber.

Es muss abgewogen werden, ob und wie sehr eine mögliche Funktion der Mehrheit hilft.

Erleichtert Sie zum Beispiel 2 Personen die Auswertung ihrer Daten, verwirrt aber alle anderen; sorgt es für eine eingeschränkte Übersichtlichkeit; dann wird es schwer zu verargumentieren, wieso man diese Funktion eingebaut hat. Über dieses für und wider, wurde schon manch ein Arbeitstag in den Abend verlagert.

Überstunden gibt es eben auch in Berlin.

Zusammengefasst gibt es eine klare Reiseroute für Anfragen, vom ersten Kontakt, über Teamdiskussionen, bis zum finalen Einbau in das vorhandene System, gemessen an Zeitaufwand, Dringlichkeit und Nutzen für die Allgemeinheit. Gerade deswegen ist es für uns doppelt wichtig, viel Feedback zu bekommen, um einen besseren Überblick zu haben, wie nützlich eine Funktion ist und wer davon profitiert.

Dafür haben wir zum Beispiel unsere Nutzertreffen, bei denen gemeinsam mit unseren Kunden besprochen wird, in welche Richtung die Reise geht. Aber auch unsere Chatfunktion, oder der Kommentarbereich unseres Blogs sind nicht nur Deko.

Probieren wir das doch gleich einmal aus: Fällt Ihnen spontan etwas ein, von dem Sie denken, es könnte das Leben und Arbeiten mit trecker.com einfacher machen?

Lassen Sie uns wissen welche Idee Sie haben!

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die nächste große Revolution der Landwirtschaft

3 Milliarden mehr Menschen. Aber zu wenig Ernte. Im Jahr 2050 werden fast 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Rund 3 Milliarden mehr als heute. Wir werden mehr Nahrung brauchen und die Agrarproduktion um rund zwei Drittel steigern müssen – das steht fest. Das...

mehr lesen
Praxis-Tipps von Landwirten: So meistern Sie den digitalen Wandel

Praxis-Tipps von Landwirten: So meistern Sie den digitalen Wandel


Worauf sollten Sie bei der Einführung einer Software achten und wie holen Sie vor allem Ihre Mitarbeiter an Bord? Zusammen mit trecker.com Nutzern haben wir einen Ratgeber produziert, in dem Landwirte über Ihre Erfahrungen berichten und wertvolle Tipps geben.

 

** Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und erhalten Sie als Begrüßungsgeschenk diesen Ratgeber. **

Sie haben sich erfolgreich angemeldet!